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Fashion Week in Tokio: Altes neu präsentiert

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Fashion Week in Tokio: Altes neu präsentiert

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Bei der Fashion Week in Tokio setzen japanische Designer auf neue Highlights in altem Gewand.

So will Jotaro Saito den Kimono aufwerten – mit Linien, Karos und Polka Dots.

Mit seiner Show “Futurismus” lehnt er jedoch die Vergangenheit nicht ab.

“Japan hat sehr traditionelle Dinge. Aber die Welt schaut auch auf uns wegen unserer Subkultur, wie zum Beispiel Computerspiele. Ich denke, dass eine Kultur, wo das Neue und das Klassiche koexistieren, faszinierend ist. Wie soll ich das beschreiben? Sie könnten es einen neuen Japanismus nennen. Es soll nicht simpel oder minimalistisch sein. Was ich versuchen möchte zu zeigen, ist das Gefühl dieses neuen Japanismus – aber in der Form des Kimono.”

42 Kreationen hat Saito in seiner Kollektion vorgestellt – konservative Farben und Muster hatten darin keinen Platz.

Einen anderen Stil zeigte Masanori Morikawa bei seiner Show. Der weltbekannte Designer wurde zu einer Ikone für die Fashionszene Tokios, nachdem er Kleider für Lady Gaga und andere Berühmtheiten entworfen hatte.

Für seine Herbst-/Winterkollektion mit dem Namen “Lost” setzte er sich mit Gefahren für die Umwelt auseinander – zum Beispiel der Atomkatastrophe in Fukushima.

Ihnen setzte er Design in Naturtönen und ausgefallene Installationen entgegen.