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Feuern bis zuletzt - mutmaßlicher Serienmörder von Toulouse stürzt aus dem Fenster

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Feuern bis zuletzt - mutmaßlicher Serienmörder von Toulouse stürzt aus dem Fenster

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Der mutmaßliche Serienmörder von Toulouse ist tot. Das hat der französische Innenminister Claude Guéant in Toulouse bestätigt. Der 23jährige war aus dem Fenster gestürzt, offenbar von einer Kugel getroffen, wie sich später herausstellte.

Elitepolizisten hatten sein Appartement nach 33 Stunden Belagerung gestürmt. Mehrere Explosionen waren zu hören, dann ein heftiger Schusswechsel, offenbar auch aus schweren Waffen.

Wegen der vermuteten Waffen oder möglicher Sprengfallen im Appartement hatten die Sicherheitskräfte die Räume per Videokamera überprüft.

Claude Guéant:

“Dann wurde versucht, auch das Bad zu untersuchen. Da kam der mutmaßliche Mörder aus dem Bad gestürmt und feuerte mit extremer Gewalt. Ein Beamter, der dabei war, sagte, er habe noch nie so einen Ausbruch von Gewalt gesehen. Die Beamten versuchten sich zu schützen, schließlich stürzte Mohamed Merah aus dem Fenster mit einem Gewehr in der Hand, und feuerte dabei weiter. Er wurde tot auf dem Boden gefunden.”

Nach Medienberichten wurden am Tatort mehr als 300 Patronen verschossen.

Der 23-jährige hatte offenbar in den Gesprächen während der Belagerung gestanden: Ja, er habe in Toulouse und Montauban drei Soldaten, drei Kinder und einen Rabbiner erschossen.

mit AFP, dpa


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