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Geld für die Ausbildung: Finanzierungsmodelle in Deutschland, Schweden und den USA

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Geld für die Ausbildung: Finanzierungsmodelle in Deutschland, Schweden und den USA

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Genug Geld für die Ausbildung zu haben, das war schon immer für viele junge Menschen ein Problem.
Diese Woche stellen wir in “Learning World” einfallsreiche Mittel und Wege vor, wie junge Menschen in Deutschland, Schweden und den USA ihre Ausbildung finanzieren.

Deutschland: Schlaue Köpfe statt Aktien

In Deutschland will man Investoren dafür interessieren, ihr Geld statt in Aktien in schlauen Köpfen anzulegen.

So wird Studenten geholfen, damit sie ihre Unternehmensidee umsetzen können. Die Investoren erwarten allerdings, dass das Unternehmen später auch Gewinn abwirft.

Mehr dazu unter:
www.career-concept.de

Schweden: Wenn Gleichheit zu gleich wird

Freie Ausbildung für alle ist in vielen Ländern ein Ideal. In Schweden haben sich Städte und Gemeinden diesem noblen Konzept verschrieben.
Jeder soll dieselben Chancen haben. Mit dem Gutscheinsystem soll aber verhindert werden, dass aus Gleichheit Ungerechtigkeit wird. Die 15-jährige Elin erklärt: “In meiner vorherigen Schule ging es nicht um mich, sondern um die Klasse. Ich bin ehrgeizig und ich will arbeiten. Ich war oft schneller fertig, und musste auf die anderen warten. Dass war schlecht für meine eigenes Vorankommen.”

Mit dem Gutscheinsystem will Schweden vermeiden, dass zuviel Gleichheit wieder Ungleichheit schafft, dass gleiche Chancen für manche wie für Elin letztendlich keine Chancen bedeuten.

Mehr dazu unter:

www.kunskapsskolan.se
www.sweden.se/
www.skolverket.se/
StudyingInSweden.com

USA: Arbeiten für das Schulgeld

Wenn der Staat nicht hilft, wird die Finanzierung für Schüler und Eltern of schwierig – vor allem in armen Bezirken. Ein Jesuitenpriester in Chicago, Father John Forley, ist da auf eine gute Idee gekommen: Die Jugendlichen arbeiten an einem Tag in der Woche und finanzieren so ihr Schulgeld.

24 Cristo-Rey-Schulen gibt es mittlerweile. Die Schule in Chicago war die erste, die mit dieser Kombination aus Schule und Arbeit den Ärmeren eine gute Schulbildung ermöglicht.

Die 6500 Cristo-Rey-Schulen sind meistens in ärmeren Vierteln amerikanischer Städte. Um angenommen zu werden, muss das Kind nicht katholisch sein, aber es muss bei Tests beweisen, dass es motiviert genug ist.

Mehr dazu unter:
www.cristorey.net/