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Mutmaßlicher Mörder handelte im Namen des Islam

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Mutmaßlicher Mörder handelte im Namen des Islam

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Ein Video zeigt den mutmaßlichen siebenfachen Mörder am Steuer eines BMWs, in guter Stimmung bei einer Spaßfahrt. Die Behörden wollen nun vor allem wissen, wo kam das Geld her, für seine Reisen nach Afghanistan, seine Autos und Motorräder.

Obwohl er sich selbst als “Mudjahedin” bezeichnet, gehörte Mohamed Merah nach ersten Erkenntnissen der Behörden offenbar keiner bekannten Untergrundbewegung an. Er stand aber unter Beobachtung der Geheimdienste, nachdem er sich zweimal nach Afghanistan begeben hatte.

Der 29-jährige Bruder des mutmaßlichen Terroristen ist den Behörden als Islamist bekannt. Die Mutter des mutmaßlichen Mörders hatte sich geweigert, der Polizei bei den Verhandlungen mit ihrem Sohn zu helfen, mit der Begründung, sie habe keinen Einfluss auf ihn.

In Gesprächen mit dem Verhandlungsführer der Polizei sagte der mutmaßliche Mörder von drei jüdischen Kindern, einem Rabbi und drei französischen Soldaten, er habe im Namen des Islam gehandelt.