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Schlagstock-Attacke bei Protesten in Lissabon

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Schlagstock-Attacke bei Protesten in Lissabon

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In Lissabon ist es bei Protesten gegen das Sparprogramm der portugiesischen Regierung zu Ausschreitungen gekommen. Es ist die Rede von mehreren Verletzten.

Zwei Fotoreporter wurden von Sicherheitskräften angegriffen. Wegen der Misshandlung ihres Fotografen erwägt die staatliche portugiesische Nachrichtenagentur Lusa rechtliche Schritte.

Tausende Menschen folgten dem Aufruf der größten Gewerkschaft des Landes und gingen in Lissabon auf die Straße. Es schlossen sich jedoch weniger Demonstranten dem Zug an als erwartet.

Viele Portugiesen hielten den Generalstreik für unnütz, sie wollten kein Geld verlieren und gingen aus diesem Grund trotzdem zur Arbeit.

Vor allem der Nah- und Fernverkehr war von dem 24-stündigen Ausstand betroffen. Auch die öffentliche Verwaltung wurde lahmgelegt – Schulen, Krankenhäuser, Bibliotheken, die Post, Museen und die Müllabfuhr streikten.

Der harte Sparkurs soll das hochverschuldete Portugal vor dem Schicksal Griechenlands bewahren.