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Junge stirbt bei Ausschreitungen in Port Said

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Junge stirbt bei Ausschreitungen in Port Said

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In der ägyptischen Hafenstadt Port Said ist es erneut zu Ausschreitungen um den Fußball-Erstligisten Al-Masri gekommen.

Bei den Krawallen kam ein 13-jähriger Junge ums Leben. Nach Angaben ägyptischer Medien eröffneten Soldaten das Feuer, als wütende Fußballfans versuchten zum Suez-Kanal vorzudringen. Dutzende Menschen wurden dabei verletzt.

Ausgelöst wurden die erneuten Proteste durch die Sperrung des Fußballclubs Al-Masri für die nächsten beiden Meisterschaften. Der Verband entschied zudem, das Stadion von Port Said für drei Jahre zu schließen

Grund für die Maßnahmen gegen den Club waren schwere Krawalle im Februar, die nach einer Fußballpartie in der Heimstätte des Vereins Al-Masri 74 Tote gefordert hatten. Zuschauer hatten den Platz gestürmt und Jagd auf Spieler und Anhänger des gegnerischen Clubs Al-Ahli aus Kairo gemacht.