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Benedikt XVI: "Ich habe viele Sorgen gesehen"

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Benedikt XVI: "Ich habe viele Sorgen gesehen"

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Vor dem Besuch von Papst Benedikt XVI. auf Kuba sind nach Angaben aus Oppositionskreisen Dutzende Dissidenten festgenommen worden.

So berichtete die Gruppe «Damen in Weiß», 18 ihrer Aktivistinnen seien festgesetzt worden.

Bei seinem Besuch auf Kuba kommt Benedikt nach Angaben der örtlichen katholischen Kirche als “Wahrheitssucher.”

In Mexiko hatte er zum Abschied eine
“Grunderneuerung der Gesellschaft” gefordert. Auch von der “Macht des Bösen” – Mexiko leidet unter
Kriminalität, Gewalt und Drogenkrieg – sollten sich die Menschen nicht einschüchtern lassen.

Papst Benedikt XVI:

“Ich habe in diesem geliebten Land viele Sorgen gesehen über verschiedene Aspekte des Lebens. Manche sind jüngeren Datums, andere gibt es schon lange. Ich nehme sie mit – ich teile Freuden und Schmerzen meiner mexikanischen Brüder.”

Möglich, dass Benedikt auf Kuba als Seelsorger zwei prominente Südamerikaner aus katholischen Familien trifft, die einen langen Weg durch
Sozialismus und Marxismus zurückgelegt haben:

Fidel Castro wurde von seiner Mutter katholisch erzogen und Venezuelas Präsident Hugo Chavez, zur medizinischen Behandlung auf Kuba, interessiert sich neuerdings auch wieder für religiöse Fragen.

mit Reuters, AFP, dpa