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Nordkoreas Raketenpläne überschatten Atomgipfel

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Nordkoreas Raketenpläne überschatten Atomgipfel

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Der Plan Nordkoreas, einen Satelliten mit einer Langstreckenrakete ins All zu schießen, hat das internationale Gipfeltreffen zur Atomsicherheit in Seoul überschattet.

Japan, Südkorea und die USA vermuten dahinter einen unzulässigen Raketentest für das Atomprogramm.

US-Präsident Barack Obama bat den chinesischen Präsidenten Hu Jintao, seinen Verbündeten Nordkorea zu einem Verzicht auf den Raketenstart zu bewegen.

Die Länder in der Region hat der geplante Start in Alarmbereitschaft versetzt. Südkorea drohte mit dem Abschuss der Rakete, sollte diese über südkoreanisches Gebiet fliegen.

Experten zufolge will Nordkoreas neuer Herrscher Kim Jong Un mit dem Satellitenstart seine Macht festigen.

Pjöngjang will die Rakete Mitte April ins All schießen, um so den Geburtstag des ersten nordkoreanischen Staatschefs Kim Il Sung zu begehen.

Obama erklärte, dass die nordkoreanische Führung mit ihren Plänen die US-Zusagen für Lebensmittellieferungen aufs Spiel setze.