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Rajoy kann sich das linke Andalusien nicht ins Knopfloch stecken

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Rajoy kann sich das linke Andalusien nicht ins Knopfloch stecken

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Jetzt hat es doch nicht ganz gereicht. Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy hatte bei der Regionalwahl in Andalusien einen Triumph in der traditionellen Linken-Hochburg erwartet – eine absolute Mehrheit für seine rechtsgerichtete Volkspartei (PP). Und wurde doch nur zweiter Sieger.
 
Die Sozialisten, seit 30 Jahren an der Macht, können weiterregieren – mithilfe der  
Vereinten Linken (IU).
 
Der erhoffte psychologische Erdrutsch zugusten Rajoys und der von ihm propagierten strikten Sparpolitik ist ausgeblieben.  
 
Der Königsmacher von der Vereinten Linken, Diego Valederas:
 
“Ich denke, wir sind politisch in eine neue Phase eingetreten. Und das bedeutet ganz klar eine besondere Verantwortung für Männer und Frauen von der Vereinten Linken.”
  
Andalusien ist eine der ärmsten Regionen Spaniens
31 Prozent der Erwerbsbevölkerung sind ohne Job, die sozialistische Regionalregierung hat eine Korruptionsaffäre am Bein. 
 
Auf die Regierung in Madrid warten schwierige Zeiten, trotz absoluter Mehrheit: Spanien schlittert in die zweite Rezession in drei Jahren. Gegen das Sparpaket Regierung Rajoy wurde für kommenden Donnerstag ein Generalstreik ausgerufen.
 
 
 
mit Reuters, AFP, dpa