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Interview: EasyJet fürchtet Konkurrenzkampf nicht

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Interview: EasyJet fürchtet Konkurrenzkampf nicht

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Billigfliegen ist “in” am europäischen Himmel.
Immer mehr traditionelle Linien lassen ihre eigenen Low-Budget-Töchter an den Start gehen und machen damit Pionieren wie Ryanair oder EasyJet Konkurrenz. Bei EasyJet in London sieht man das gelassen. Hier setzt man ganz auf den eigenen Expansionskurs.

Die Billigflieger haben die Art zu reisen in Europa völlig verändert, sagt Vorstandschefin Carolyn McCall im euronews-Interview. Fliegen ist billiger und damit erschwinglicher geworden. Noch niemals reisten so viele Menschen mit dem Flugzeug wie heute. EasyJet habe dazu beigetragen, indem es die menschen in Europa miteinander verbinde.

Zugleich ist der Konkurrenzkampf härter geworden, nicht zuletzt auch durch gestiegene Kosten. McCall sieht die Billigflieger am besten aufgestellt, diesen Kampf zu gewinnen. Zudem hat sie erhebliche Zweifel, ob den traditionellen Liniengesellschaften der Durchbruch auf dem Low-Cost-Markt gelingen kann. Es sei schließlich schwierig, zwei verschiedene Sachen gleichermaßen gut zu machen.

EasyJet setze ganz auf seine Stärke, und das sei der Kurzstreckenbetrieb in Europa. Wie um dies zu unterstreichen, nahm EasyJet jetzt den Flugbetrieb von und nach Southend-on-Sea auf. Dieser Zielort östlich von London gehöre zwar nicht zu den ersten Flughäfen in Großbritannien, aber er sei nach an London. Und Londons Kapazitäten seien bereits nahezu erschöpft. Da komme ein zusätzlicher Airport wie gerufen, so McCall.