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Angst bei Opel vor neuen Sparmaßnahmen

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Angst bei Opel vor neuen Sparmaßnahmen

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Die deutsche General Motors-Tochter Opel läutet eine neue Sparrunde ein. Der Autobauer stemmt sich damit gegen Milliardenverluste, Absatzschwäche und Überkapazitäten. Der Aufsichtsrat beriet am Mittwoch Sanierungsmaßnahmen.

Geltende Verträge aus der jüngsten Restrukturierung schließen betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen bei Opel bis Ende 2014 aus. Die insgesamt knapp 20.000 Beschäftigten befürchten dennoch Stellenstreichungen.

Der in Nordrhein-Westfalen walhkämpfende deutsche Umweltminister Norbert Röttgen wandte sich gegen Spekulationen um Werksschließungen:

“So kann man mit Opel in Bochum nicht umgehen”, sagte Röttgen. Zudem habe Opel eine faire Entscheidung verdient. Dem Autobauer müsse die Chance gegeben werden, seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis zu stellen.”

Betroffen von den Spekulationen um Standortschließungen ist auch der einzige Opel-Standort in Großbritannien, Ellesmere Port. Hier werden die Fahrzeuge unter dem Namen Vauxhall gefertigt. In Ellesmere Port arbeiten rund 2000 Beschäftigte, in Bochum mehr als 3000. Beide Werke gelten als veraltet.