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FARC-Rebellen in Leichensäcken

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FARC-Rebellen in Leichensäcken

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In Kolumbien sind 34 tote Rebellen der FARC
(Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia)
zum Militärstützpunkt Apiay am Fuß der Anden gebracht worden. Sie waren am Montag bei einem Bombenangriff auf ihr Camp im Dschungel bei Vista Hermosa umgekommen. Vor gut einer Woche waren bei Gefechten an der Grenze zu Venezuela 33 FARC-Kämpfer und elf Soldaten getötet worden.

Bei ihrem Einsatz erbeuteten die Militärs auch große Mengen an Waffen der Untergrundkämpfer.

Neuerdings greift die Regierung wichtige militärische Einheiten und Geldquellen der Rebellengruppe an. Die USA steuern Militärhilfe in Milliardenhöhe bei. Zuvor hatte sich das Militär vor allem darauf konzentriert, FARC-Anführer außer Gefecht zu setzen.

In den vergangenen zehn Jahren waren zahlreiche Führungsfiguren und Gründungsmitglieder der Guerillabewegung ums Leben gekommen, die Truppenstärke halbierte sich fast auf rund 8000 Kämpfer.

Die linksgerichtete FARC kämpft seit fast fünf Jahrzehnten gegen die Regierung, sie finanziert sich durch Drogenhandel, illegalen Bergbau und Erpressung.

Im vergangenen Monat hatte die FARC ein Ende ihrer Entführungen angekündigt. Im Dschungel festgehaltene Militärs und Polizisten sollen im April freikommen.

mit Reuters, AP, AFP