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Gipfel der Arabischen Liga in Bagdad

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Gipfel der Arabischen Liga in Bagdad

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Beim ersten Gipfel der Arabischen Liga seit Beginn der politischen Umstürze in der Region zeichnet sich eine schwache Beteiligung der Staatsoberhäupter ab. Wie ein irakischer Regierungssprecher sagte, werden in Bagdad etwa zehn Staatschefs erwartet. Die Arabische Liga hat 22 Mitglieder. Syrien ist derzeit von den Treffen ausgeschlossen. Der jordanische König Abdullah sagte aus Sicherheitsgründen ab.

Der irakische Außenminister Hoschiar Sebari betonte während der Eröffnung des Treffens seiner Ressortkollegen, das syrische Volk habe ein Recht auf Freiheit und darauf, seine politische Führung selbst zu wählen. Gleichzeitig sprach sich Sebari gegen jede ausländische Einmischung in dem Konflikt aus. Sebari erklärte, der Irak sei sehr stolz, diesen Gipfel ausrichten zu dürfen.

Das Gipfeltreffen der Liga ist das erste seit mehr als 20 Jahren im Irak. Die Repräsentanten der arabischen Staaten treffen sich in einem Palast in der hochgesicherten Grünen Zone, um über den Nahost-Konflikt, den Versöhnungsprozess im Jemen und die Krise in Syrien zu beraten.