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Pilot erleidet Panikattacke im Cockpit

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Pilot erleidet Panikattacke im Cockpit

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Ein offensichtlich verwirrter Pilot hat am Dienstag auf einem Inlandsflug in den USA für Aufregung gesorgt. Augenzeugen gaben die Ereignisse so wieder: Der Flugkapitän hatte sein Cockpit auf Grund einer Panikattacke verlassen und zunächst versucht, in eine besetzte Toilette zu gelangen. Er drückte sich gegen die Tür und fing dann an, im Gang der Maschine der Airline JetBlue plötzlich aufgeregt von Al-Kaida, Terroristen und Bomben zu reden. Er zitterte und flehte die Passagiere an, zu beten. Der Copilot hatte von innen die Tür des Cockpits abgesperrt, um zu verhindern, dass sein Kollege wieder zurückkehrte. Der Pilot schlug gegen die Tür zum Cockpit und schrie, er wolle hinein. Er müsse das Flugzeug fliegen. Die Cabin Crew bemühte sich, den Piloten zu beruhigen. Als dieser immer unruhiger wurde, forderte ein Mitglied der Cabin Crew die Passagiere über Mikrofon auf, Hilfe zu leisten und den Piloten zu überwältigen.

Passagier David Gonzales erzählt: “Ich nahm ihn in den Würgegriff, so wurde er schwach und seine Knie gaben nach. Er wurde fast bewusstlos. Dann warf ich ihn zu Boden und die anderen kamen und halfen mir.”

Tony Antolino saß in der zehnten Reihe und hat alles hautnah miterlebt. Er sagt: “Es war ganz offensichtlich, dass der Kapitän einen seelischen Zusammenbruch erlitt. Daran gab es gar keinen Zweifel, dass er nicht mehr bei sich war.”

Der Copilot landete die Maschine, die aus New York kam und eigentlich nach Las Vegas wollte, dann sicher in Amarillo im Staat Texas. Ein anderer Pilot der Airline, der sich zufällig unter den Passagieren auf dem Flug befand, half ihm dabei. Die Passagiere wurden wenige Stunden später nach Las Vegas geflogen. Der Pilot, der den Zusammenbruch erlitt, wird in einem psychiatrischen Krankenhaus behandelt.