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James Cameron am "Tiefpunkt" seiner Karriere

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James Cameron am "Tiefpunkt" seiner Karriere

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Filmemacher James Cameron hat am 26. März den tiefsten Punkt der Erde erreicht, fast 12 Kilometer unter der Meeresoberfläche.

Camerons DEEPSEA CHALLENGE Mission war die erste wissenschaftliche Forschungsexpedition zum tiefsten Punkt des Marianengrabens, im sogenannten “Challenger Tief”, südwestlich von Guam im Pazifischen Ozean.

James Cameron, Regisseur: “Das Challenger Tief, das nur einen kleinen Teil des Marianengrabens ausmacht, ist etwa 50-mal so groß wie der Grand Canyon. Das ist eine der letzten Grenzen dort unten, die uns eine Weile beschäftigen wird, um sie zu verstehen”. Die “Deepsea Challenger” ist ein 7,3-Meter langes Tauchboot, extra entworfen, um damit das “Challenger Tief” zu erkunden, den tiefsten bekannten Punkt der Erde. James Cameron hat das U-Boot selbst gesteuert, um sein Ziel – als erster Mensch überhaupt – im Alleingang zu erreichen. Den tiefsten Punkt der Erde erreichte sie nach rund zwei Stunden Tauchfahrt in die Dunkelheit.

James Camerons: “Der Druck dort unten quetscht das U-Boot fast 3 Zentimeter in der Länge zusammen. Der gesamte Raum um mich herum schrumpft dabei. Selbst die Fenster werden bei 8000 Kilo Druck pro Zoll merklich eingedellt.”

Sieben Jahren der Planung und Konzeption für den Bau des U-Bootes, das dem immensen Druck am Meeresboden standhält, gingen dem Tauchgang voraus.

James Cameron: “Es war ein sehr lunarer, trostlosen Ort, sehr isoliert. Ich hatte das Gefühl vollständiger Isolierung von der gesamten Menschheit. Mir war, als wäre ich auf einem anderen Planeten gewesen und nur langsam wieder zurückgekehrt.” Zuvor wurde diese Tiefe mit dem Tauchboot TRIESTE nur einmal 1960 besucht. Sehen konnte man damals jedoch dort unten fast nichts,- wegen des aufgewirbelten Sandes.