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Cameron entzündet Benzinpanik

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Cameron entzündet Benzinpanik

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Der britische Premierminister David Cameron wollte Chaos verhindern und riet den Briten, sich angesichts eines möglichen Streiks Benzinvorräte anzulegen.

Der Ratschlag ging nach hinten los: Es gab Panikkäufe und der Umsatz an manchen Tankstellen ist um 80 Prozent gestiegen.

Ironie der Geschichte: Die Gewerkschaft der Tankwagenfahrer hat den Streik erst einmal abgeblasen.

Cameron wandte sich an die Bevölkerung: “Die Treibstoffunternehmen arbeiten unter Hochdruck, um die Tankstellen zu versorgen. Ich weiß, wie frustriert die Menschen sind, weil Tankstellen geschlossen sind und sich lange Schlangen bilden. Aber es wird alles getan, es dauert nur seine Zeit.”

Not amused von dem Ganzen war die Feuerwehr. Sie musste mehrmals ausrücken, weil Autofahrer in ihrem Eifer Benzin verschüttet oder unangebrachte Behälter wie Waschmittelflaschen, Farbdosen oder Marmeladengläser mit Benzin gefüllt hatten.