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UN: Eine Million Syrer brauchen dringend Hilfe

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UN: Eine Million Syrer brauchen dringend Hilfe

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Keine Besserung in Syrien: Nach Angaben der oppositionellen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden auch an diesem Donnerstag mehr als zwanzig Zivilisten und über ein Dutzend Soldaten bei Razzien und Straßengefechten getötet. Die Vereinten Nationen gehen inzwischen von 9.000 Toten seit Beginn des Aufstandes aus.

Die militante Opposition in Paris kündigte eine neue Kommandostruktur der sogenannten Freien Syrischen Armee mit Führungskräften in den Protesthochburgen wie Homs an.

Präsident Baschar al-Assad bekam derweil verbalen Rückhalt vom Iran: Der oberste geistliche Führer, Ajatollah Ali Chamenei, sagte Syrien weitere Unterstützung zu, aufgrund der anti-israelischen Haltung der syrischen Regierung, und lehnte jegliche fremde Einmischung ab.

Die Vereinten Nationen schlagen ihrerseits Alarm:
Eine Million Syrer bräuchten dringend humanitäre Hilfe, stellt ein Expertenbericht des UN-Nothilfebüros und der Organisation der Islamischen Kooperation nach Untersuchungen im Lande fest. Viele Syrer seien verletzt, hätten keinen Zugang zu Wasser und Nahrung, es fehlten Feldbetten und Kocher. Die syrische Führung hat den Bericht autorisiert.