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Griechenland: Weniger Sex in der Krise?

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Griechenland: Weniger Sex in der Krise?

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Krisenzeiten sind schlecht für Familie, Beziehung und auch für Sex – jedenfalls sagen das griechische Ärzte, die das an der Krise im eigenen Land erkannt haben wollen.

Das Ganze beruht natürlich auf Umfragen, also auf dem, was die Leute den Umfragern gesagt haben. Sechshundert Griechen wurden Ende Februar befragt, zwischen 25 und 64 Jahren.

Geldprobleme und Sex seien miteinander verknüpft, sagt Auftraggeber Konstantinos Konstantinidis, passenderweise auch gleich Leiter einer Klinik für Fruchtbarkeits- und artverwandte Probleme.

Die Leute seien niedergeschlagen, meint er – sie hätten kein Geld, keine Arbeit, sähen keine Zukunft.

Das seien depressive, melancholische Stimmungen – da sei weniger Platz für Sex.

Natürlich könnten sich manche fragen, ob man dazu erst eine Studie braucht. Oder sie fragen sich, wie eine Frau auf der Straße in Athen gegenüber der Fernsehkamera zu ihrer Erkenntnis kommt, das Sexleben ihrer Kinder habe deutlich nachgelassen. Sie selber, immerhin, sei mit 63 ja sowieso damit durch.