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Myanmar vor historischem Urnengang


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Myanmar vor historischem Urnengang

In Mayanmar laufen die letzten Vorbereitungen für die Nachwahlen am Sonntag. Insgesamt werden 45 von 1160 Mandaten in verschiedenen Parlamenten besetzt. In drei Wahlkreisen an der Grenze zu China wurde die Stimmabgabe wegen Kämpfen mit Rebellen verschoben. Auch wenn die Opposition Unregelmäßigkeiten vor der Abstimmung beklagt, ist sie mit dem Urnengang im Großen und Ganzen zufrieden.

Bei den Wählern herrscht Vorfreude:
“Diese Wahl ist nicht nur für mich gut, sondern für das ganze Land. Alles wird besser!”
“Der Wirtschaft wird es besser gehen und damit auch den Menschen.”
“Es wird viele Veränderungen geben und die Völkergemeinschaft wird sich Myanmar öffnen.”

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Regimekritikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Staatspräsident Thein Sein hat ihr sogar einen Kabinettsposten in Aussicht gestellt. Ihr Sieg im Wahlkreis Kawhmu gilt als sicher. Mit der Wahl will die dem Militär nahestehende Regierung die Glaubwürdigkeit ihrer Demokratisierungsbemühungen untermauern. Die EU und die USA verlangen für eine weitere Lockerung ihrer Sanktionen einen fairen Verlauf der Nachwahlen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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