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Nach Putschgerüchten: China schließt Webseiten

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Nach Putschgerüchten: China schließt Webseiten

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Die chinesischen Behörden haben am Samstag 16 Webseiten geschlossen, nachdem über sie Gerüchte über einen Staatsstreich in der Volksrepublik verbreitet worden waren. 6 Personen wurden festgenommen. Die beiden wichtigsten Micro-Blogg-Seiten, Weibo und T.qq.com müssen bis 3. April ihre Kommentarfunktionen sperren, um die Weiterverbreitung der Gerüchte zu verhindern.

Ausgangspunkt der Gerüchte war die Absetzung des populären Parteichef der Metropole Chongqing, Bo XiLai. Daraufhin wurden im Internet Berichte über Militäraktionen im Funktionärsviertel von Peking verbreitet. Zwei hohe Funktionäre sollen einen Militärputsch versucht haben hieß es. Im Herbst steht der turnusmäßige Wechsel an der Spitze von Staat und Partei an.