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Aung San Suu Kyi: Bitte kein Triumph, keine Gewalt

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Aung San Suu Kyi: Bitte kein Triumph, keine Gewalt

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Bitte kein Triumphgeheul, keine Gewalt, wünschte sich die Frau des Tages in Myanmar/Birma. Aung San Suu Kyi wird nach ihrem Einzug ins Parlament gefeiert, als hätte sie die Wahl gewonnen. Dabei ging es nur um eine Nachwahl für 45 von insgesamt 1160 Parlamentssitzen. Von denen soll Suu Kyis Partei nach Hochrechnungen allerdings zwei Drittel geholt haben.

Ein Mann meint:

“Die Menschen in Myanmar sind deprimiert, die Geschäfte gehen schlecht, die Leute sind arm, die Wirtschaft kommt nicht voran. Es ruht also eine gewisse Hoffnung auf San Suu Kyi, vielleicht hat sie eine Möglichkeit, die Situation zu verbessern”

2015 soll wieder gewählt werden.

Ein junges Mädchen sagt:

“Auch ich möchte meine Stimme abgeben, eines Tages”

Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie hatte schon 1990 die Wahl gewonnen – der Sieg verschwand aber in der Schublade, die Parteichefin wurde von den regierenden Militärs 15 Jahre lang weggesperrt.

mit dpa, Reuters, AFP