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Gedenken an den Falklandkrieg

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Gedenken an den Falklandkrieg

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Zum 30. Jahrestag des Falklandkriegs haben Politiker, Kriegsveteranen und Hiniterbliebene in Großbritannien der Opfer gedacht. 255 britische Soldaten waren in dem kurzen, blutigen Krieg ums Leben gekommen. Auch wenn die Beziehungen zwischen den ehemaligen Kriegsparteien so schlecht sind wie lange nicht mehr, steht an diesem Tag in der mittelenglishcen Arboretum’s Millenium Chapel das Gedenken an die Gefallenen im Vordergrund.
“Es ist ein besonderer Tag, ein Tag zum Nachdenken und Erinnern. An meinen Mann, aber natürlich auch an alle, die an diesem Krieg teilnahmen,” sagt Margaret Allen. Gerade erst
zwei Wochen war sie verheiratet als ihr Mann fiel.
Ein anderer, der beim Entschärfen einer Bombe einen Arm verlor und dessen Kamerad starb erzählt:
“Jeden Morgen, wenn ich mich beim Rasieren im Spiegel sehe, erinnere ich mich an die Falklandinseln, weil ich meinen Arm verlor. Aber ich bin gut dran. Anders als die anderen, hatte ich 30 noch Lebensjahre.”
Auch in Argentinien ist der 2. April ein besonderes Datum. Hier veranstaltet man anders als in Großbritannien, das nur alle fünf Jahre den Gedenktag begeht, jedes Jahr für die 649 gefallenen argentinischen Soldaten in Ushuaïa eine große Zeremonie mit hohen Gästen. Doch dieses Jahr steht sie in einem besonderen Licht. Denn Buenos Aires erhöht den Druck auf die Vereinten Nationen, um die Niederlage von 1982 zu revidieren.