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Rätseln um Absturzursache in Sibirien

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Rätseln um Absturzursache in Sibirien

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Beim Absturz eines Passagierflugzeuges der Fluglinie Utair sind in Westsibirien mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen.

Insgesamt waren nach Angaben der Fluggesellschaft 43 Menschen an Bord der zweimotorigen Turboprop-Maschine. Der Zustand der Verletzten sei lebensdrohlich, hieß es.

Die Maschine war auf dem Weg von Tjumen 2000 Kilometer östlich von Moskau in die sibirische Stadt Surgut.

Die Staatsanwaltschaft geht von technischem Versagen oder einem Pilotenfehler aus.

Experte Oleg Pantelejew von der Consulting Firma Aviaport sagt: “Bis vor kurzem konnte man davon ausgehen, dass die Maschinen noch aus Zeiten der Sowjetunion stammten. Aber dies ist heute nicht unbedingt mehr der Fall. Das zeigt uns, dass das Problem tiefer liegt und es nicht ausreicht, eine alte Maschine mit einer neuen zu ersetzen.”

Zum Zeitpunkt des Absturzes habe es starken Wind und Niederschlag gegeben, berichteten Anwohner.

In Russland kommt es vor allem wegen des Verstoßes gegen Sicherheitsvorschriften immer wieder zu schweren Katastrophen im Flugverkehr. Viele Maschinen gelten als technisch veraltet.