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Amoklauf: Ermittler vermuten Mobbing als Tatmotiv

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Amoklauf: Ermittler vermuten Mobbing als Tatmotiv

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Der Amokläufer von Oakland wollte ursprünglich eine Angestellte aus der Verwaltung töten. Nach Angaben der Polizei fühlte sich der 43-Jährige koreanischer Abstammung isoliert und klagte über mangelnden Respekt. Die anderen Studenten hatten ihn offenbar wegen seiner schlechten Englischkenntnisse aufgezogen.

“Er kam hierher und suchte eine Verwaltungsangestellte. Wir wissen, dass er über die Schulleitung verärgert war. Wir wissen auch, dass er einen Groll gegen die Studenten hegte, wegen der Art, wie sie ihn behandelt hatten, als er hier vor zwei Monaten studierte,” so der Polizeichef von Oakland.

Der Amokläufer stürmte den Campus des christlichen Privatcolleges. Er nahm eine Sekretärin als Geisel und fragte nach der Verwaltungsangestellten. Als er merkte, dass die Frau nicht da war, erschoss er seine Geisel. Dann zwang er Studenten, sich vor einer Wand aufzustellen – und richtete einen nach dem anderen hin. Sieben Menschen starben, drei wurden verletzt.

Eine Stunde nach dem Blutbad stellte sich der mutmaßliche Täter in einem Einkaufszentrum.