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ECOWAS beschließen Sanktionen gegen Mali


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ECOWAS beschließen Sanktionen gegen Mali

Mehrere westafrikanische Länder haben
Sanktionen gegen das Nachbarland Mali verhängt.
Durch diplomatische und wirtschaftliche Isolation sollen die Putschisten im Land gezwungen werden, die Macht an eine Zivilregierung abzugeben. Außerdem seien die Armeen der Nachbarländer in Einsatzbereitschaft versetzt worden, so der Vorsitzende der ECOWAS-Staaten Alassane Ouattara.
In Malis Hauptstadt Bamako trafen zahlreiche Flüchtlinge aus Gao ein. Am Wochende hatten Tuareg-Rebellen mehrere Städte im Norden Malis eingenommen, darunter auch die Wüstenstadt Timbuktu. Inzwischen ist fast der gesamte Norden des Landes unter der Kontrolle der Tuareg und der örtlichen Milizen. Die Militärs hatten ihren Putsch damit begründet, dass die Regierung unfähig sei, die seit Januar andauernde Tuareg-Rebellion im Norden des Landes zu beenden. Die Tuareg streben die Gründung eines eigenen Staats an. Auf Antrag Frankreichs wird der UN-Sicherheitsrat wird am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung über die Lage in der ehemaligen französischen Kolonie beraten.

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