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Nach mehr als zehn Jahren im Dschungel - FARC lässt Geiseln frei

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Nach mehr als zehn Jahren im Dschungel - FARC lässt Geiseln frei

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In Kolumbien haben FARC-Rebellen nach mehr als zehn Jahren Geiselhaft im Dschungel die letzten zehn Polizisten und Militärs freigelassen. Das Rote Kreuz überwachte die Übergabe.

Die sechs Polizisten und vier Unteroffiziere des Heeres waren von den sogenannten “Revolutionären Streitkräften Kolumbiens” (Farc) bei bewaffneten Aktionen Ende der 1990er Jahren entführt worden.

Mit ihrer Freilassung erfüllen die Rebellen eine der Bedingungen der kolumbianischen Regierung zur Aufnahme von Friedensverhandlungen. Präsident Juan Manuel Santos fordert zudem, dass auch alle zivilen Geiseln freikommen, dass Drogenhandel und Angriffe auf die Zivilbevölkerung eingestellt werden.

Seit gut zehn Jahren finanzieren sich die ursprünglich linksgerichteten Kämpfer auch, indem sie Lösegeld für Entführte erpressen.

Damit wolle man nun aufhören, (so die Farc-Führung im Februar). Mehrere hundert Geiseln könnte die FARC noch in der Hand haben.

mit dpa, Reuters, AFP