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EZB: Schuldenstaaten sind Risiko für Konjunkturerholung

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EZB: Schuldenstaaten sind Risiko für Konjunkturerholung

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In der Eurozone bleibt es weiter bei dem historisch niedrigen Leitzins von einem Prozent. Das beschloss der EZB-Rat auf seiner heutigen Sitzung in Frankfurt. Ihre krisenbedingte großzügige Geldpolitik hält die EZB vorerst bei – trotz des Drucks aus Deutschland, ein Ende dieser Politik anzukündigen.

EZB-Präsident Mario Draghi sieht die Wirtschaft auf Erholungskurs. Allerdings schränkte er ein, es gebe weiterhin Risiken. Diese gingen vor allem von den Kapitalmärkten in den Schuldenstaaten der Eurozone aus.

Damit schloss sich die EZB der Konjunktureinschätzung des IWF und anderer Experten an. Die meisten Volkswirte erwarten vor diesem Hintergrund frühestens 2013 den ersten Zinsschritt der EZB. Ende 2011 hatte die EZB den Leitzins in zwei Schritten wieder auf das Rekordtief von einem Prozent gesenkt, um die Konjunktur zu beleben.