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Hoffnungen auf syrischen Waffenstillstand schwinden

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Hoffnungen auf syrischen Waffenstillstand schwinden

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Während die Kämpfe im syrischen Homs weiter gehen, stellt der UN-Sicherheitsrat dem Regime ein Ultimatum: Bis kommenden Dienstag muss die Gewalt eingestellt sein. Unter anderem soll mit einem allgemeinen Truppenabzug begonnen werden.

Nach Angaben von Vermittler Kofi Annan hatte das Regime einem Waffenstillstand zugestimmt. Die Chancen stehen laut Beobachtern dafür jedoch nicht gut. Augenzeugenberichten zufolge beschießt die Armee weiter die syrischen Protesthochburgen.
Allein am Mittwoch töteten die Regierungstruppen nach Angaben von Aktivisten mehr als 50 Menschen.

Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Jakob Kellenberger, reiste unterdessen in die Provinz Deraa. Er brachte Hilfsgüter für die notleidenden Menschen mit. Zu den am stärksten zerstörten Gebieten habe er aber keinen Zugang erhalten, hieß es.

In Genf traf Kofi Annan mit dem norwegischen General Robert Mood zusammen. Er leitet ein Expertenteam der Vereinten Nationen, das noch diese Woche nach Damaskus reisen und die Umsetzung des Friedensplans überwachen soll.