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Iran wendet sich von Türkei ab

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Iran wendet sich von Türkei ab

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Iran will Mitte April in Bagdad mit dem Westen über sein Atomprogramm verhandeln.

Ursprünglich sollten die Gespräche in der türkischen Metropole Istanbul stattfinden, doch Teheran hat seine Meinung geändert, weil die Türkei offen die syrischen Aufständischen unterstützt und sich von Syriens Präsident Baschar al-Assad abgewendet hat. Assad gilt in der Region als wichtigster Verbündeter des Irans.

Neben Bagdad kämen nach Angaben der iranischen Regierung auch China oder Damaskus in Frage.

Bei dem Treffen wollen die fünf Uno-Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien sowie Deutschland den Iran vor einer weiteren Anreicherung von Uran abbringen, das später auch für den Bau einer Atombombe verwendet werden könnte.

Zwei iranische Nuklear-Experten erklärten unterdessen, dass das Atomprogramm ihres
Landes nicht mehr zu stoppen sei.