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Syrien: Von Frieden keine Spur

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Syrien: Von Frieden keine Spur

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In knapp einer Woche sollen in Syrien die Waffen schweigen. Damaskus hat offiziell dem Friedensplan der Vereinten Nationen zugestimmt. Doch es mehren sich die Zweifel. Präsident Baschar al-Assad hat schon viele Zusagen nicht eingehalten.

Die regierungsnahe Zeitung “Al-Watan” berichtete zudem, dass der Abzug des Militärs aus den Städten alles andere als sicher sei.

In Syrien deutet derzeit nichts auf einen baldigen Frieden hin, in den Provinzen Daraa, Idlib und in Homs lieferten sich Regierungstruppen und Rebellen heftige Gefechte.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow warf dem Westen vor, eine militärische Lösung in Syrien zugunsten der Aufständischen anzustreben. Eine Bewaffnung der Rebellen hätte ein jahrelanges Gemetzel zur Folge.

Unklar ist unterdessen wie die geplante Waffenruhe überwacht werden soll. Die Vereinten Nationen wollen bis zu 200 Beobachter nach Syrien entsenden. Damaskus beharrt aber nach Angaben seines UN-Botschafters auf seiner Souveränität.