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Nach Wahl in Birma: USA wollen Sanktionen lockern

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Nach Wahl in Birma: USA wollen Sanktionen lockern

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Wenige Tage nachdem Birmas Opposition um Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi bei den Nachwahlen zum Parlament einen Erdrutschsieg eingefahren hat, kommen schon frohe Nachrichten aus den USA für das südostasiatische Land. So wollen die Vereinigten Staaten nun die Sanktionen gegen Birma lockern.

Laut US-Außenministerin Hillary Clinton könnte zum Beispiel das Einreiseverbot für birmanische Regierungsmitglieder wegfallen. Weiter sagte sie, die Einschränkungen beim Finanzverkehr sollten gemildert werden, um dabei zu helfen, die wirtschaftliche Modernisierung und politischen Reformen Birmas zu beschleunigen.

Bereits vergangenes Jahr hatte Clinton bei einem Besuch in Birma mehr Fortschritte bei der Demokratisierung gefordert. Nun bekräftigte sie den Willen der USA, einen Botschafter nach Birma zu entsenden, um die diplomatischen Beziehungen mit dem Land wiederaufzunehmen.

Am Sonntag hatte die oppositionelle Nationalliga für Demokratie mit Suu Kyi an der Spitze 43 der 45 zu vergebenden Parlamentssitze gewonnen. Für Clinton ist das eine – so wörtlich – dramatische Demonstration des Volkswillens.