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Zwischenfall in französischem AKW

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Zwischenfall in französischem AKW

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Im französischen Atomkraftwerk Penly ist nach zwei kleineren Bränden radioaktive Flüssigkeit ausgetreten. Nach Angaben des Betreibers EDF wurde die Flüssigkeit in den dafür vorgesehen Becken abgefangen. Der Zwischenfall habe keinen Einfluss auf die Umwelt, versicherte EDF.

Penly befindet sich in der Normandie, im Norden Frankreichs nahe des Ärmelkanals. Am Mittag hatten zwei kleinere Brandherde Feueralarm ausgelöst. Daraufhin wurde einer der beiden Reaktoren automatisch ausgeschaltet. Nach Angaben des Betreibers EDF hatte sich auslaufendes Öl einer Pumpe erhitzt. Daraufhin habe es kleinere Stichflammen gegeben. Niemand wurde verletzt.

Frankreich ist nach den USA weltweit das größte Betreiberland von Atomkraftwerken. Es bezieht rund 75 Prozent seines Stroms aus Atomkraft.