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Karfreitagsprozession in Jerusalem - Israel macht dicht

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Karfreitagsprozession in Jerusalem - Israel macht dicht

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Hunderte Christen haben auf der Voa Dolorosa in Jerusalem an der traditionellen Karfreitagsprozession teilgenommen, um so den Leidensweg Jesu nachzuempfunden. Angeführt wurde der Zug von Franziskaner-Mönchen. Einige Teilnehmer trugen ein Kreuz, 14 Stellen sind auf der Via Dolorosa markiert, an denen Jesus damals unter der Last des Kreuzes zusammengebrochen sein soll. Christen glauben, dass Jesus am Karfreitag verurteilt, und auf dem Hügel Golgatha gekreuzigt wurde.

Ein irischer Pilger sagte: “Es ist bewegend zu erleben, wie es sich anfühlt, denselben Weg zu gehen, den unser Herr gegangen ist. Viele andere haben das in den vergangenen Jahrhunderten bereits getan.”

Die Orthodoxen Christen werden Karfreitag erst kommende Woche feiern. Die verschiedenen christlichen Strömungen haben auch unterschiedliche Kalender.

Unterdessen hat Israel für die anstehenden Ostertage und wegen des zeitgleich stattfindenden jüdischen Pessachfestes die Sicherheitsvorkehrungen massiv ausgebaut. So schloss die Armee die Grenzen im Westjordanland, an den Checkpoints wie etwa zwischen Jerusalem und Ramallah sind mehr Kräfte im Einsatz. Palästinenser können daher nicht oder nur unter noch schwierigeren Umständen nach Israel gelangen.