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Arbeiter in peruanischer Mine verschüttet

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Arbeiter in peruanischer Mine verschüttet

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In Peru kämpfen Rettungskräfte um das Leben von neun verschütteten Arbeitern einer Kupfermine. Das Unglück ereignete sich bereits am Donnerstag, rund 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima. Die Rettungskräfte stehen mit den Verschütteten in Kontakt. Sie seien in guter Verfassung. Über ein Metallrohr konnten sie mit Flüssigkeit versorgt werden. Die Männer wurden in rund 200 Metern Tiefe verschüttet. Laut Behördenangaben stehen die Chancen für eine Rettung gut.

Offenbar waren die Arbeiter ohne offizielle Genehmigung in der Mine, die bereits zu Beginn der 80er Jahre geschlossen wurde. Illegale Bergwerke sind in Peru weit verbreitet. Nach Schätzungen werden jährlich Einnahmen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro erzielt.