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Dutzende Tote zum Osterfest in Nigeria

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Dutzende Tote zum Osterfest in Nigeria

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Der Ostersonntag ist für die Christen im muslimische Norden Nigerias blutig verlaufen.

Eine Autobombe tötete in der Stadt Kaduna mindestens 16 Menschen, 35 weitere befinden sich in kritischem Zustand im Krankenhaus. Sicherheitskräfte hatten dem Wagen die Zufahrt zu einer Kirche verwehrt. Die Bombe explodierte ganz in der Nähe.

Bislang hat sich niemand zu der Tat bekannt, doch alle Verdächtigen, die festgenommen wurden, gehören der Islamistengruppe Boko Haram an. Boko Haram ist für eine Serie von Anschlägen an Weihnachten letzten Jahres verantwortlich.

Außerdem gab es am Sonntag eine kleinere Explosion in Jos, bei der niemand getötet wurde, bestätigte ein Militärsprecher.

Im Südosten des Landes war in der Nacht zum Ostersonntag eine Kirche eingestürzt. 22 Menschen starben. Es habe sich hier aber um ein Unglück nach schweren Regenfällen gehandelt, hieß es.