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Nigeria kommt nicht zur Ruhe

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Nigeria kommt nicht zur Ruhe

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Wenige Stunden nach dem blutigen Anschlag auf eine Kirche im Norden des Landes ist in der Stadt Jos eine zweite Bombe explodiert. Nach Angaben des Katastrophenschutzes gab es bei dem Anschlag mehrere Verletzte, aber keine Toten.

Zuvor war in der etwa 200 Kilometer entfernten Stadt Kaduna eine Autobombe explodiert. Dabei kamen mindestens 38 Menschen ums Leben. Dutzende Menschen wurden verletzt. Die Kirche wurde schwer beschädigt.

Beide Städte liegen im Grenzgebiet zwischen dem christlich geprägten Süden und dem muslimischen Norden Nigerias.

Bislang hat sich niemand zu der Tat bekannt.
In der Vergangenheit verübte die militante islamistische Sekte Boko Haram wiederholt Anschläge gegen Christen, unter anderem an Weihnachten. Die Sekte hatte auch Anschläge für Ostern angekündigt. In den vergangenen Monaten wurden bei verschiedenen Terrorangriffen Hunderte von Menschen getötet.