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Was macht die EU für die Roma?


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Was macht die EU für die Roma?

Roma in der EU
Seit mehr als 1000 Jahren sind die Roma (darunter Fahrende, Zigeuner, Manouches, Ashkali, Sinti usw.) vollwertiger Bestandteil der europäischen Zivilisation. Derzeit stellen sie mit einer geschätzten Bevölkerungsanzahl von 10-12 Millionen Personen (von denen ca. 6 Millionen in der EU leben) die größte ethnische Minderheit Europas dar. Die meisten Roma sind EU‑Bürger.
Laut der Richtlinie zur Gleichbehandlung ohne Unterschied der Rasse sind Diskriminierungen aufgrund der Rasse oder der ethnischen Herkunft verboten. Inzwischen haben alle EU‑Staaten diese Richtlinie in ihre nationalen Rechtsvorschriften umgesetzt. Und doch sind viele Roma nach wie vor Vorurteilen und einer tief verwurzelten sozialen Ausgrenzung ausgesetzt.

Die EU-Platform für Roma-Miteinbeziehung
Diese wurde geschaffen mit dem Ziel, Strategien zu entwerfen, um die Roma besser zu integrieren. Außerdem sollen mit ihr grenzübergreifende Projekte realisiert werden und die Zivilgesellschaft in Roma-Gemeinschaften zu stärken. Das erste Treffen fand 2009 statt.

Nationale Strategien
Die Schlussfolgerungen vom Rat im Mai und Juni 2011 zur Integration der Roma – im Anschluss auf den Vorschlag der Europäischen Kommission über einen EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma – zeigen ein beispielloses Engagement der EU Mitgliedsländer für die Förderung der Eingliederung der Roma auf ihrem Gebiet.

In diesem Zusammenhang wird nun von allen Mitgliedsländern erwartet, der Europäischen Kommission eine Strategie zur Eingliederung der Roma oder dementsprechende politische Maßnahmen im Rahmen ihrer sozialen Eingliederungspolitiken zur Verbesserung der Lage der Roma zu liefern.

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