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Syrien: weiter schwere Kämpfe statt Waffenruhe

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Syrien: weiter schwere Kämpfe statt Waffenruhe

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Die Hoffnung auf eine friedliche Entwicklung in Syrien hat einen Dämpfer erhalten. Noch Stunden vor Inkrafttreten der Waffenruhe an diesem Dienstag wurde in vielen Städten des Landes erbittert gekämpft. Besonders in Duma, einem Vorort der Hauptstadt Damaskus.

Die Opposition sprach am Montag von landesweit mehr als 150 Toten. Gekämpft wurde auch in den Rebellenhochburgen im Norden und Süden des Landes.

Im Ringen um eine Waffenruhe in Syrien forderte China die Regierung in Damaskus und alle
Beteiligten auf, ihre Verpflichtungen einzuhalten.
Das Assad-Regime hatte zuvor die eigenen Zusagen zur Waffenruhe wieder infrage gestellt.

Auch Russland hatte Assad zuletzt eindringlich aufgefordert, seine Soldaten am 10. April
aus den Städten abzuziehen.

Unterdessen erklärte ein Sprecher der Rebellen, es würden nur der internationalen Gemeinschaft Garantien gegeben, nicht aber der Regierung in Damaskus.