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Entwarnung nach Beben vor Sumatra

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Entwarnung nach Beben vor Sumatra

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Die Menschen auf Sri Lanka sind mit dem Schrecken davongekommen, es blieb bei einer Tsunami-Warnung.

Die sorgte jedoch für Panik. In Colombo, der Hauptstadt des Landes kam es zu Staus. Viele packten ihre sieben Sachen und flohen ins Landesinnere.

Hunderte Familien suchten Schutz in einem höher gelegenen buddhistischen Tempel. Eine Frau meinte: “Wir kamen hierher, weil uns gesagt wurde, dass ein Tsunami auf uns zukommt. 2004 gab es schon einmal einen Tsunami, damals haben wir alles verloren. Immer wenn es heißt, dass ein Tsunami kommt, rennen wir so schnell wir können.”

Auch in Indonesien konnten die Menschen aufatmen. Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono dankte Gott dafür, dass die Insel verschont wurde.

Eine Frau aus Aceh erzählt, wie sie, als sie die Warnung hörte, ihre schlafende Tochter schnappte und rannte. Sie hatte keine Zeit, um irgendetwas mitzunehmen. Ihren Mann traf sie auf dem Weg.

Die Polizei versuchte die fliehenden Menschen zu beruhigen, um eine Massenpanik zu verhindern. Allein in Aceh wurden bei dem verheerenden Tsunami Ende 2004 rund 170.000 Menschen getötet.