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Tsunami-Warnungen nach schweren Erdbeben vor Indonesien

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Tsunami-Warnungen nach schweren Erdbeben vor Indonesien

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Nach zwei schweren Erdbeben im Meer vor Indonesien haben mehrere Staaten am Indischen Ozean Tsunami-Warnungen herausgegeben. Nach dem Beben der Stärke 8,5 flüchteten Menschen auf der Insel Sumatra auf die Straßen. Zwei Stunden später wurde die Region von einem etwas schwächeren Nachbeben erschüttert.
 
Mehrere Stunden nach den Beben lagen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor. Tsunami-Warnungen wurden auch in Indien, Sri Lanka und Thailand herausgegeben. Viele Strände wurden geräumt und die Badegäste in höher gelegene Regionen gebracht.


 
Laut einem Experten der amerikanischen Erdbebenwarte USGS besteht ein verhältnismäßig geringes Risiko, dass ein Tsunami ausgelöst wurde, da der Meeresboden durch die Beben in horizontaler Richtung bewegt wurde. Weitaus gefährlicher sei ein Absacken des Meeresbodens.
 
Weihnachten 2004 tötete ein Tsunami 230.000 Menschen rund um den Indischen Ozean — die große Mehrheit von ihnen in Indonesien.