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Iran stoppt offenbar Öl-Exporte in die EU

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Iran stoppt offenbar Öl-Exporte in die EU

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Im Konflikt um das iranische Atomprogramm hat Teherans Chefunterhändler Said Dschalili für die anstehenden Atomgespräche neue Vorschläge angekündigt. Einzelheiten nannte er allerdings nicht. Im iranischen Staatsfernsehen sagte er, man habe neue Initiativen und hoffe auf eine konstruktive Herangehensweise der anderen Seite.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad gibt sich in der Atomfrage weiter hart. Man werde nicht von den nuklearen Rechten des Landes abweichen, sagte er laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. Am Samstag dieser Woche sollen die Atomverhandlungen nach 14 Monaten Funkstille in Istanbul wieder aufgenommen werden.

Unterdessen hat der Iran offenbar seine Ölexporte in die EU gestoppt. Damit will das Land dem Öl-Embargo der Union zuvorkommen, das am 1. Juli beginnen soll. Laut iranischen Medienberichten wurden nach einem Exportstopp nach Italien, Frankreich, Großbritannien, Griechenland und Spanien auch die Ausfuhren an Deutschland gestoppt. Allerdings bezieht das Land nur rund ein Prozent seines Öls aus dem Iran. Wesentlich mehr geht an Griechenland und Spanien. Eine offizielle Bestätigung dieser Meldungen liegt allerdings noch nicht vor.