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Peru: Neun Bergleute aus illegaler Mine gerettet

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Peru: Neun Bergleute aus illegaler Mine gerettet

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Fast eine Woche lang waren neun Bergleute in Peru verschüttet, jetzt konnten sie aus dem Stollen gerettet werden. Seit vergangenem Donnerstag mussten sie in der illegalen Kupfermine “Cabeza de Negro” im Süden des Landes ausharren – gut 200 Meter unter der Erde. Nun konnten die Retter über einen Tunnel zu den 22 bis 59 Jahre alten Männern gelangen.

Auch Perus Präsident Ollanta Humala war bei der Rettung vor Ort. Er sagte: “Viele der Bergmänner sind dehydriert und angeschlagen. Die Hauptsache ist aber, dass wir sie sicher zurückgeholt haben. Sie haben keine schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme. Jetzt müssen wir deutlich machen, dass meine Regierung den politischen Willen hat, den illegalen Bergarbeitern einen rechtmäßigen Status zu geben.”

Nach der Rettung wurden die Arbeiter medizinisch und psychologisch betreut, außerdem waren ihre Familien vor Ort, viele hatten die vergangenen Tage in einem Zeltlager in der Nähe des Stollens verbracht. Die Mine war eigentlich vor mehreren Jahren geschlossen worden. Die Kumpel arbeiteten auf eigenes Risiko dort; etwas, wogegen Humala vorgehen will. Die Unglücksursache ist noch unklar, der Präsident ordnete eine Untersuchung an.