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Rajoy: Spanien braucht keine Hilfsgelder

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Rajoy: Spanien braucht keine Hilfsgelder

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Das hoch verschuldete Spanien benötigt nach den Worten von Ministerpräsident Mariano Rajoy keine internationalen Hilfsgelder. Das Land werde seine Schulden auch weiterhin begleichen können, sagte Rajoy im Parlament in Madrid. Gleichwohl seien Reformen von historischen Ausmaßen nötig, um dies zu tun.

Für den jetzt eingeschlagenen harten Sparkurs gebe es keine Alternative, so Rajoy. Spanien müsse sein öffentliches Defizit reduzieren, um die mit der EU angestrebten Haushaltsziele zu erreichen. Damit werde aber die Basis für künftiges Wachstum gelegt.

Gegen die harten Sparmaßnahmen war es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Massenprotesten bis hin zu einem Generalstreik gekommen. Die Menschen demonstrierten vor allem Arbeitslosigkeit und Sozialkürzungen.

Und genau dort will Madrid weiter den Rotstift ansetzen. Neben den bisher beschlossenen Kürzungen von 27 Milliarden Euro im Haushalt der Zentralregierung sollen weitere zehn Milliarden Euro aus den Etats der Regionen eingespart werden.