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Rick Santorum gibt auf

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Rick Santorum gibt auf

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Alle Gebete haben nichts geholfen – Rick Santorum gibt auf. Damit ist das Vorwahlrennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner praktisch gelaufen. Die US-Bürger werden im November aller Voraussicht nach zwischen Barack Obama und Mitt Romney zu wählen haben.
Rick Santorum erklärte zu seinen Ausstieg, damit sei für ihn das Spiel aber noch lange nicht zuende.
Er werde auch weiterhin dafür kämpfen, Präsident Barack Obama aus dem Weißen Haus zu vertreiben,
das Repräsentantenhaus und den Senat zurück zu erobern und für alle Werte einzustehen, die Amerikaner ausmachen.
Der Politikwissenschaftler Tom Mann meint dazu,
wenn Rick Santorum nur die geringste Aussicht darauf gehabt hätte, in Pennsylvania zu siegen, dann wäre er dabei geblieben und hätte auf ein Wunder gehofft. Es ist mit Sicherheit jetzt vorbei, beim republikanischen Wahlparteitag wird es so verkündert und Romney wird im ersten Wahlgang nominiert werden.
Der als moderater geltende Multimillionär Mitt Romney hatte von Anfang an als der stärkere Bewerber gegolten. Auch wenn der tief religiöse Santorum mit Wahlsiegen in elf vorzugsweise sehr konservativen Bundesstaaten zeitweise Romney das Fürchtenlehrte. Der führt jetzt uneinholbar mit 24 Wahlsiegen. Er hat bereits 625 der insgesamt 1144 benötigten Delegiertenstimmen sicher.

Romney musste aber schmerzhaft und teuer lernen, dass er die erzkonservative Wählerschaft nicht vernachlässigen darf. Dafür hat Santorum gesorgt.
Mit Ron Paul und Newt Gingrich sie es nun nur noch drei – bei klarer Überlegenheit von Romney.
Und damit ist die Schlacht ums Weiße Haus eröffnet. Man darf sich auf harte Bandagen gefasst machen. Romney hat seine Mitbewerber aus dem Rennen geworfen, indem er sie mit teuren Werbekampagnen schlecht machte. Diese bisher erfolgreiche Taktik wird er nun gegen den amtierenden Präsidenten sicher fortsetzen.
Aber laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage liegt Obama derzeit klar vor Romney.