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Syrisches Regime will Kämpfe einstellen

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Syrisches Regime will Kämpfe einstellen

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Die syrische Regierung hat die Einstellung aller Kampfhandlungen ihrer Truppen ab Donnerstagmorgen angekündigt. Das geht aus einem Schreiben des syrischen Außenministeriums an den Syrien-Sondergesandten Kofi Annans hervor.

Der warb unterdessen in Teheran für Unterstützung seines Friedensplans. Iran ist in der Region der engste Verbündete des syrischen Regimes. Annan: “Ich danke dem Iran für seine Unterstützung. Wegen seiner besonderen Beziehungen zu Syrien könnte der Iran Teil einer Lösung sein.”

Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi erklärte: “Wir sind zufrieden, dass es keine Forderungen nach einem Machtwechsel gibt.
Wir lehnen jede ausländische Einmischung ab. Annans Vorschlag ermutigt alle Parteien in Verhandlungen zu treten.” Präsident Baschar al-Assad müsse im Amt bleiben und zwar unabhängig davon, wie sich die Krise entwickle, sagte er weiter.

Der UN-Sicherheitsrat sollte mit militärischen Konsequenzen drohen, wenn der Waffenstillstand nicht eingehalten wird, fordert eine Vertreterin des Syrischen Nationalrates: “Ein tatsächliches Eingreifen sollte die Botschaft an das Assad-Regime sein. Es gibt große Hoffnung, dass sich das Regime an den Waffenstillstand hält, wenn es sieht, dass es von keiner großen Macht mehr geschützt wird.”

Aktivisten meldeten wieder Gefechte. Regierungssoldaten hätten mehrere Stadtteile von Homs unter Beschuss genommen, hieß es. Landesweit kamen laut Aktivisten mindestens zwölf Zivilisten ums Leben.