Eilmeldung

Eilmeldung

Apple am Pranger wegen Verdacht auf Kartellbildung

Sie lesen gerade:

Apple am Pranger wegen Verdacht auf Kartellbildung

Schriftgrösse Aa Aa

Die USA haben wegen des Verdachtes auf Preisabsprachen für E-Books ein Kartellverfahren gegen den Technologiekonzern Apple sowie zwei grosse Verlagshäuser eingeleitet.

Dem Justziministerium in Washington zufolge richteten sich die Absprachen vor allem gegen die Preispolitik des Online-Händlers Amazon.

Durch die angeblichen Preisabsprachen sei es Amazon erschwert worden, E-Books verbilligt anzubieten, hieß es in der Klageschrift.

US-Justizminister Eric Holder erklärte: “Apple hat dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge 30 Prozent Kommission für E-Bücher erhalten, die über seinen iBook-Store verkauft worden sind. Wir haben auch herausgefunden, dass Vorstandsvorsitzende so weit gegangen sind, Händler aufzufordern, diejenigen Verlagshäuser zu bestrafen, die sich nicht an den illegalen Aktivitäten beteiligt haben.”

Eine Klage in den USA hatte sich bereits angedeutet, da das Justizministerium seit Monaten den Markt durchleuchtet hatte.

Die EU-Kommission ermittelt seit Dezember ebenfalls offiziell gegen Apple und die Verlagshäuser. Der Verdacht auch hier: Kartellbildung.