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Nordkorea und Japan kündigen Raketenabschuss an

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Nordkorea und Japan kündigen Raketenabschuss an

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Kurz vor dem umstrittenen Start einer Langstreckenrakete in Nordkorea, hat die dortige Regierung gut 200 Journalisten aus aller Welt zur Raketenabschussrampe vor den Toren von Pjöngjang eingeladen. Damit sollten Befürchtungen des Westens zerstreut werden, der annimmt, Nordkorea wolle hier im Kern eine potentielle Atomwaffe testen. Vor den Pressevertretern lautete das Signal nun: Hier werden lediglich zivile Ziele verfolgt. Die Rakete soll einen Wetter-Satelliten ins All bringen. Am Mittwoch wurde sie aufgetankt, vorgesehen ist der Start bis spätestens zum 16. April.

Besonders in Japan sorgt das gesamte Vorhaben für Unruhe. Allerdings sieht Tokio bisher keine Anzeichen dafür, dass die Rakete noch an diesem Donnerstag abgefeuert wird. Japans Regierungschef Yoshihiko Noda sagte, man sei wachsam und auf alle Gefahren vorbereitet. Das Militär brachte auf zahlreichen Inseln im Süden Japans Raketenabwehrsysteme vom Typ Patriot in Stellung. Man werde Nordkoreas Rakete abschießen, sobald sie vom Kurs abweiche, hieß es aus Tokio.