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Streiks und zunehmende Arbeitslosigkeit in Griechenland

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Streiks und zunehmende Arbeitslosigkeit in Griechenland

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In Griechenland dauert die Streikserie an. Kaum stechen die Passagierfähren nach einem 48-stündigen Streik wieder in See, haben die Fahrer von Überlandbussen die Arbeit niedergelegt. Wenn überhaupt fuhren die Busse mit großer Verspätung. Rund 10.000 Menschen sollen von dem Ausstand betroffen sein.

Besonders hart treffen die Streiks den Tourismus, eine der wichtigsten Einnahmequellen Griechenlands. In der Woche vor dem orthodoxen Osterfest hatten sich Reiseveranstalter auf erhöhte Umsätze eingestellt.

Für die beiden größten Parteien sind dies keine guten Vorzeichen für die vorgezogenen Neuwahlen am 6. Mai. Laut Umfragen wollen viele Griechen kleineren Parteien ihre Stimme geben.

Und an der zunehmenden Unzufriedenheit der Griechen werden auch die jüngsten Arbeitslosenzahlen nichts ändern. Die Erwerbslosigkeit stieg im Januar auf einen neuen Höchststand von fast 22 Prozent — ein halbes Prozent mehr als im Dezember.