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Am Morgen ist die 48-Stunden-Frist zur Umsetzung des Annan-Friedensplans in Syrien abgelaufen.

Nach Angaben der Aufständischen griffen syrische Truppen jedoch auch am Mittwoch ungeachtet der Zustimmung der Regierung in Damaskus zu dem Plan weiterhin Rebellen und Oppositionsgruppen an.

Auf dem G8-Treffen in Washington äusserten führende Politiker Skepsis an der Einhaltung der Waffenruhe.

“Wir sind in Alarmbereitschaft angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien”, so US-Aussenministerin Hillary Clinton, “und wir sind in Sorge wegen der Probleme, mit denen der Sondergesandte Annan bei seinem Versuch, der Gewalt ein Ende zu setzen, zu kämpfen hat.”

Bis zuletzt hatte der ehemalige UN-Generalsekretär versucht, auch internationale Zustimmung für seinen Friedensplan zu erhalten, zuletzt in Teheran.

Sein Sechs-Punkte-Plan umfasst neben einer Feuerpause auch die humanitäre Versorgung der Krisenregion sowie eine Vermittlung zwischen Regierung und Aufständischen.

Damaskus hatte am Mittwoch erklärt, es werde heute morgen alle Kampfhandlungen einstellen.

Die Armee behalte sich aber das Recht vor, auf eventuelle Angriffe der Aufständischen “angemessen zu reagieren”, hiess es weiter.

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