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Syrische Regierungsgegner wollen Recht auf friedlichen Protest wahrnehmen

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Syrische Regierungsgegner wollen Recht auf friedlichen Protest wahrnehmen

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Die Regierungsgegner bleiben auch nach den ersten Stunden des Waffenstillstands skeptisch. Vor den Kameras internationaler Pressevertreter äußerten sich wie bisher nur die im Ausland lebenden Vertreter des “Syrischen Nationalrates”.
In Istanbul sagte Bassam Imadi, es sei noch zu früh, um die Absichten von Machthaber Assad zu erkennen. Nach all den Erfahrungen mit ihm sei aber zu befürchtden, dass das Regime neue Tricks und Manöver finden werde. Imadi wörtlich:
“Wenn der Waffenstillstand aber eingehalten wird, dann sollte es laut Plan mit irgendeiner Art von Dialog weitergehen. Es müsste ein Dialog zur Übergangsphase nach Assads Rücktritt sein.
Das wäre dann der zweite Schritt.”
Die Kämpfer im Lande haben über ihre Netzwerke dazu aufgerufen, erstens Panzer und Geschütze, die noch in Städten und Dörfern stehen, zu fotografieren und zweitens das im Annan-Friedesplan enthaltene Recht auf friedlichen Protest sofort wahrzunehmen, sobald die Waffen schweigen.